DIE LINKE unterstützt Vallourec-Beschäftigte beim Erhalt ihrer Arbeitsplätze

9. Dezember 2021

Am vergangenen Donnerstag hat sich eine Delegation der Düsseldorfer LINKEN mit dem Betriebsrat von Vallourec am Düsseldorfer Werk in Rath getroffen. Mit dabei waren die Düsseldorfer Europaabgeordnete Özlem Alev Demirel, die Kreissprecherin Kea Detmers und Stadtratsmitglied Helmut Born. 

Bis zu 1.800 Industrie-Arbeitsplätze in Düsseldorf sind durch Werksschließung bedroht, denn die Konzernleitung hat erklärt, das Werk verkaufen zu wollen. 
Ziel sei es, die Sparte für Öl und Gasrohre nach Brasilien zu verlegen und die anderen Sparten zu verkaufen. Die Betriebsräte befürchten nun, dass es schlimmstenfalls zur Schließung der Werke kommen könnte. 2400 Arbeitsplätze in den Werken Düsseldorf und Mülheim sowie tausende Arbeitsplätze aus den Zulieferbetrieben wären damit in Gefahr. Die IG Metall geht hier von bis zu 7000 gefährdeten Arbeitsplätzen in Deutschland – und zusammen mit den anderen europäischen Standorten in Frankreich und Schottland von bis zu 10.000 gefährdeten Arbeitsplätzen aus.

Die LINKEN-Politiker besuchten den Betriebsrat, um ihre Solidarität auszudrücken und sich zu informieren, wie sie die Kollegen auf den verschiedenen Ebenen unterstützen können. 

Demirel erklärt dazu: „Es ist ein Unding, dass die Konzernleitung, die den Transformationsprozess verschlafen hat, nun entscheidende Sparten nach Brasilien verlegen will. Die Kolleginnen und Kollegen lässt sie im Regen stehen. Es muss klar sein, dass der Verkaufsprozess der Standorte Düsseldorf und Mülheim unter Einbeziehung der Belegschaft erfolgen muss.  Ein etwaiger Verkauf muss mit einem Zukunftsplan und einem Zukunftstarifvertrag unterlegt werden.“

Kea Detmers und Helmut Born betonen ihre Solidarität mit den Beschäftigten. Detmers erklärt abschließend:  
„Die Beschäftigten von Vallourec brauchen jetzt die volle Unterstützung von der Politik auf allen Ebene. Eine Werksschließung hätte auch für den Stadtteil, für die Stadt und für die gesamte Region negative Folgen.“