15.10.: Kriegsdienstverweigerungskonferenz
Ort: Brüssel, Europäisches Parlament.
Diese Konferenz untersucht die Kriegsdienstverweigerung als grundlegendes Menschenrecht und als Form des Widerstands gegen Krieg und Militarisierung. Sie bringt Kriegsdienstverweigerer und Friedensaktivisten aus der Türkei, Israel, der Ukraine, Russland und Belarus zusammen. Dabei beleuchtet sie die unterschiedlichen Formen des Drucks, dem Menschen ausgesetzt sind, die den Militärdienst verweigern, und untersucht die rechtlichen und politischen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert werden. Dazu gehört auch die Frage, ob Kriegsdienstverweigerung als Asylgrund anerkannt wird.
Die Diskussion richtet den Blick über individuelle Akte der Verweigerung hinaus auf den kollektiven Widerstand gegen die Militarisierung – von Studierenden und Beschäftigten bis hin zu Menschen im Transportwesen und anderen zivilen Bereichen. Sie bietet Raum, um Erfahrungen auszutauschen, unterschiedliche Friedensbewegungen miteinander zu vernetzen und gemeinsame Aktionsformen gegen den Ausbau der Kriegsmaschinerie zu entwickeln. Teilnahme per Stream möglich. Zum Programm und zur Anmeldung geht hier